25 Jahre Philharmonie E-Mail
Freitag, 6. April 2007
Ein viertel Jahrhundert schon gibt es den kultigen Liveladen!
Seit 2002 läuft die Phillie unter der Regie von Khalil Haghighat.

Wie bist Du zur Philharmonie gekommen?
Ich kannte den Laden schon sehr lange. Als ich hörte, dass Vorbesitzer Bernd Asmus verkaufen wollte, war ich sofort zur Stelle...

... und hast problemlos den Zuschlag bekommen?
(lacht) Ich hatte sehr gute Referenzen, was die Verhandlungen erleichtert hat.

Was hast Du vorgefunden?
Einen in allen Bereichen sehr gut funktionierenden Laden, Kompliment an Bernd!

Was hat sich unter deiner Regie geändert?
Ich habe das Liveprogramm erweitert, so lasse ich mittwochs Nachwuchs- Bands spielen. Neu ist auch der Donnerstag mit der Karaoke. Das erweist sich als Volltreffer, es kommen viele Gäste, und mittlerweile nehmen wir an internationalen Karaoke-Meisterschaften teil.

Hat sich mit diesen Neuerungen auch das Publikum geändert?
Durchaus. Es kommen viele junge Leute, die das Ambiente der Phillie ganz gut finden. Das hat mich schon etwas überrascht. Aber der Trend scheint bei jungem Publikum wieder zu familiärer, intimer Atmosphäre zu gehen. Bei uns jedenfalls wird nun generationsübergreifend gefeiert.

Die Zeiten für die Gastronomie sind hart, die Philharmonie scheint davon nicht betroffen?
Wir kommen gut über die Runden. Die Gründe dafür: Zu allererst sind unsere vielen Stammgäste zu nennen, die wir natürlich auch besonders hegen und pflegen. Ein weiterer Grund für die Beliebtheit der Phillie ist die Livemusik. Bands spielen bei uns immer gerne. Der Spass, den die Musiker haben, überträgt sich auch aufs Publikum. Drittens lebt die Phillie von der sehr guten Belegschaft. Alle haben einen guten Draht zu den Gästen, da geht es um mehr als nur ums Bier ausschenken. Und nicht zuletzt betrachte auch ich den Laden nicht nur als Job. Er ist für mich ein Stück zuhause, was ich für die Philharminie mache, mache ich mit Leib und Seele.

Zum 25-Jährigen wird ja ordentlich gefeiert...
Natürlich! Nach dem traditionellen Himmelfahrts-Open Air am 5.5. geht es drei Tage rund! Ich hab zu allen Musikern, die regelmässig in der Phillie spielen, ein freundschaftliches Verhältnis. So lässt es sich von denen auch keiner nehmen aufzutreten. Es verspricht also ein grosses Muckertreffen zu werden. Wir stellen extra eine Zeltanlage mit Bühne auf. Schlechtes Wetter gilt also nicht als Aus- rede für all diejenigen, die am 6. und 7.5. nicht da sind (lacht).

Erschienen in der MagaScene im Juni 2005

 
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